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Weine nicht um mich - meine Liebe

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Das Ende von Wäsche waschen? Das ist das Versprechen von selbstreinigen Textilien

Im Labor haben Wissenschaftler haben einen Weg gefunden Flecken aus Textilien zu entfernen , mit Hilfe von Sonnenlicht und winzige Partikel aus Silber und Kupfer.

beeta Magazin

 

An einem der sonnigsten Orte unserer Welt – in Australien, haben Wissenschaftler eine Methode gefunden, hartnäckigen Schmutz von der Kleidung zu entfernen, indem die Wissenschaftler die schmutzigen Textilien unter Sonnenlicht aussetzten. Möglicherweise bedeutet das, dass wir in Zukunft potentiell nie wieder die Wäsche machen müssen?

Im Labor betteten die Wissenschaftler hartnäckigen Flecken in Silber und Kupferpartikel. Diese Partikel sind mit dem menschlichen Auge im Baumwollgewebe nicht sichtbar und nur im Nanomikroskop zu erkennen.

Werden diese winzigen Metallpartikel dem Sonnenlicht ausgesetzt, wir Energieschub freigesetzt und dazu führt, dass alle organischen Strukturen sich vom Baumwollgewebe ablösen. Erstaunlicherweise dauert dieser Prozess bloß 6 Minuten.

Diese erstaunliche Entdeckung ist ein erster Schritt einer langfristigen Forschungsarbeit zum Thema „ mit Hilfe von Nanopartikel selbst-reinige Textilien entwickeln.“ Erstaunlich ist auch, dass die Zugabe von den Metallnanopartikeln nicht die Oberfläche und Struktur des Gewebes verändert. Eine Überraschung war auch, dass die Nanopartikel selbst im Gewebe von nassen bzw. gewaschene Kleidungsstücken haften bleiben. So können die Partikel immer wieder verwendet werden. Aber bevor wir unsere Waschmaschine verabschieden können, müssen die Forscher noch viele Fragen klären.

beeta Magazin textilien, die sich selber reinigen

Im nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler testen, ob die Nanopartikel in der realen Welt auch den hartnäckigsten Schmutz entfernen. Der Vorteil dieses Methode ist, dass Silber- und Kupferpartikel in herkömmlichen chemischen Verfahren als Katalysator eingesetzt werden und somit sehr günstig sind. Das Forscherteam muss jetzt herausfinden, wie man eine bedeutete Menge an Nanostrukturen gewinnt und wie man diese permanent in Textilien einbetten kann.

Baumwolle hat von Natur aus eine drei-dimensionale Struktur, die sich vorzüglich dafür eignet damit die Nanopartikel von alleine haften bleiben. Aus diesem Grund funktionierte der selbstreinigende Prozess besser bei Baumwolle als bei Polyester und Nylon.

Eine weitere Studie möchte herausfinden, welche Auswirkungen Nanopartikel auf Textilien haben und ob sie resistente Superbakterien töten können, welche gegen herkömmliche Antibiotikabehandlungen immun sind. Um am Ende selbstreinigende Textilien auf den Markt zu bringen, müssen die Wissenschaftler letztendlich auch noch beweisen, dass Nanopartikel die Standards der Industrie standhalten.

 

Bildnachweis: www.pexel.com



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